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Unser Bericht zum Tag des Schulgartens 2024

99096 Erfurt, Grundschule am Steigerwald

| Thüringen

Bau eines Pyramidenhochbeetes und Erneuerung des Fülpfades

Am 12. Juni 2024 fand an der Grundschule am Steigerwald ein besonderes Praxisprojekt im Rahmen des Tages des Schulgartens statt. Ziel des Projekts war es, ein Pyramidenbeet zu bauen und zu bepflanzen sowie den Fühlpfad im Schulgarten der Grundschule zu erneuern. Dieses Vorhaben bot den Kindern nicht nur eine praktische Lernerfahrung, sondern förderte auch ihr Bewusstsein für Natur und Gartenarbeit. Dieses Projekt, unterstützt von der Universität Erfurt und speziell von Frau Hilbert, hatte zum Ziel, den Schulgarten der Grundschule zu verschönern und zu erweitern.

Das Projekt startete um 10 Uhr mit einer Gruppe von zehn Kindern, die voller Vorfreude und Enthusiasmus an die Aufgaben herangingen. Die Kinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Die erste Gruppe kümmerte sich um den Bau des Hochbeetes, während die zweite Gruppe den Fühlpfad der Schule erneuerte.
Der Bau des Hochbeetes war der erste Schwerpunkt des Projekts. Die Kinder arbeiteten gemeinsam daran, einzelne Bretter zusammenzuschrauben, um das Pyramidenbeet zu formen. Diese handwerkliche Tätigkeit ermöglichte es den Kindern, ihre motorischen Fähigkeiten zu verbessern und ihr Verständnis für Konstruktionen zu erweitern. Mit viel Eifer und Teamarbeit gelang es der Gruppe, das Hochbeet zügig und erfolgreich aufzubauen.
Parallel zum Bau des Hochbeetes war die zweite Gruppe mit der Erneuerung des Fühlpfades beschäftigt. Zunächst wurde das alte Material entfernt, was eine wichtige Vorbereitung für die neue Befüllung darstellte. Anschließend befüllten die Kinder den Fühlpfad mit verschiedenen Materialien: Marmorsteine, Stroh, Kies, Stöcke und Sand. Diese vielfältigen Oberflächen der Materialien boten den Schülern eine sensorische Erfahrung und halfen, ihre Wahrnehmung und Feinmotorik zu schärfen.
Nach der intensiven und produktiven Arbeit am Vormittag gönnten sich die Kinder eine wohlverdiente Mittagspause. Diese Pause war wichtig, um neue Energie zu tanken und sich auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten.

Gegen 12 Uhr setzten wir das Projekt mit der Befüllung des Pyramidenbeets fort. Zunächst wurde das Beet mit Erde befüllt. Die Kinder zeigten großes Interesse und Engagement beim Einfüllen der Erde, was ihre Freude an der Gartenarbeit widerspiegelte.
Zwischendurch fanden sich auch kleinere Aufgaben im Schulgarten, die von den Kindern mit Begeisterung übernommen wurden. Dazu gehörte das Unkrautjäten, das Gießen der Pflanzen und das Bepflanzen von Lavendel und Stauden. Diese Tätigkeiten boten den Kindern eine abwechslungsreiche Arbeit und stärkten ihr Verantwortungsbewusstsein für die Pflege des Gartens.
Nach der Vorbereitung des Beets pflanzten die Kinder vorgezogene Kartoffelpflanzen und Erdbeerpflanzen, die sie bereits im Schulgartenunterricht kennengelernt hatten. Diese praktische Anwendung ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten stärkte ihr Vertrauen in die eigene Kompetenz und bot eine wertvolle Lernerfahrung. Die Kinder waren begeistert von der Möglichkeit, ihre eigenen Pflanzen zu setzen und zu pflegen.
Die Freude und der Stolz über ihre Leistung waren in ihren Gesichtern deutlich zu sehen.
Die geteilte Arbeit in Kleingruppen bereitete den Kindern viel Spaß und förderte gleichzeitig Teamarbeit und soziale Kompetenzen. Durch die handwerklichen und gärtnerischen Tätigkeiten konnten sie praktische Erfahrungen sammeln und ihr Wissen über Pflanzen und Gartenarbeit erweitern. Die Kinder lernten nicht nur, wie man ein Hochbeet baut und bepflanzt, sondern auch, wie wichtig es ist, gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen.
Das Praxisprojekt am Tag des Schulgartens in der Grundschule am Steigerwald war ein voller Erfolg. Es bot den Kindern eine wertvolle Gelegenheit, praktische Fertigkeiten zu erlernen und ihre Liebe zur Natur zu vertiefen. Die gemeinsamen Anstrengungen führten zu sichtbaren Ergebnissen: Ein neues, prächtiges Pyramidenbeet und ein erneuerter Fühlpfad, die den Schulgarten bereichern. Die Begeisterung und der Einsatz der Kinder machten diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis, das ihnen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Der Tag des Schulgartens ist zusätzlich eine wertvolle Initiative, die den Kindern nicht nur Wissen über Gartenarbeit vermittelt, sondern auch ihre Verbindung zur Natur stärkt. Solche Projekte fördern das Umweltbewusstsein und die Wertschätzung für die Natur bei den Schülern. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und erleben, wie ihre Arbeit Früchte trägt – im wahrsten Sinne des Wortes.

Dieses Projekt zeigt, wie wichtig praxisorientierter Unterricht für die Entwicklung der Kinder ist. Durch solche Aktivitäten können sie nicht nur ihr Wissen erweitern, sondern auch ihre sozialen und motorischen Fähigkeiten stärken. Wir hoffen, dass solche Projekte auch in Zukunft regelmäßig stattfinden und weiterhin einen positiven Einfluss auf die Schüler haben werden. Die Unterstützung durch die Universität Erfurt und die Expertise von Frau Hilbert waren von unschätzbarem Wert und trugen maßgeblich zum Gelingen des Projekts bei. Herzlichen Dank dafür!

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